Montag, 10.12.2018

HORIZONT e.V. auf der Fachtagung "Beraten, Begleiten, Integrieren"

Förderansätze für Langzeitarbeitslose und Familien mit Unterstützungsbedarf

Das Land Brandenburg fördert seit dem Jahr 2015 Langzeitarbeitslose und Familien mit Unterstützungsbedarf im Rahmen des Programms zur "Förderung der Integrationsbegleitung für Langzeitarbeitslose und Familienbedarfsgemeinschaften" aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Das brandenburgische Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) hat am 30. November 2018 auf der Fachtagung "Beraten, Begleiten, Integrieren – Förderansätze für Langzeitarbeitslose und Familien mit Unterstützungsbedarf" in Potsdam die Ergebnisse dieses Programms einem Fachpublikum von über einhundert Teilnehmenden präsentiert und mit Gästen aus Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen diskutiert. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit VetreterInnen diverser Bundesländer wurde ein „Blick über den Tellerrand“ auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten länderspezifischer Förderrichtlinien geworfen und in verschiedenen Fachforen fand ein länderübergreifender Erfahrungsaustausch anhand von best practice Beispielen statt.

Das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie hatte hierzu VertreterInnen der Projekte „TIZIAN“, „GECKO im Rahmen von TIZIAN plus“ und dem „Landesarbeitsmarktprogramm - Perspektiv Center Nordhausen“ (PCN) gebeten, als Impulsgeber_innen in diesen Fachforen zu fungieren, um den Teilnehmenden Einblicke in die innovativen Projektansätze der Integrationsbegleitung im Rahmen der Thüringer Integrations- und der Aktivierungsrichtlinie zu ermöglichen.

Stefanie Seeboth, Maik Ahne und Torsten Wendt sind dieser Einladung gern gefolgt und haben den Horizont e.V., die Projekte, deren MitarbeiterInnen, aber auch TeilnehmerInnen in den Fachforen „Ansätze der individuellen Beratung und Begleitung“ und „Passgenaue Unterstützungsangebote für Langzeitarbeitslose und Familienbedarfsgemeinschaften“ bei der Fachveranstaltung vertreten.

Im Resümee ein gelungener Erfahrungsaustausch, welcher gezeigt hat, dass auch unterschiedliche Rahmenbedingungen, Vorgehensweisen und Umsetzungsstrategien in verschiedenen Bundesländern mit ähnlichen Problemlagen konfrontiert sind, wobei individuelle und spezifische Lösungsansätze herausgearbeitet wurden.

Darüber hinaus war die Teilnahme eine gute Gelegenheit zur länderübergreifenden und inspirierenden Netzwerkarbeit und zur hausinternen Netzwerkpflege, letztere mit dem Ergebnis im Rahmen dieser drei Projekte noch enger im Sinn der Förderkette und des fachlichen Austausches zusammenarbeiten zu wollen.

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